Einwendungsverfahren 2008

Presseberichte zum Erörterungstermin:

SWR-Nachrichten: Gegner warnen vor Atom-Zwischenlager

Stuttgarter Zeitung: Angst vor den Folgen eines Zwischenlagers

Mannheimer Morgen: Lagerhalle hält Terrorattentat nicht stand

Südwestpresse: Angst vor Kartoffelscheune

Rhein-Neckar-Zeitung: Das ist ein Kampf mit ungleichen Waffen

Heilbronner Stimme: Erörterung zum Castorlager abgeschlossen

Rhein-Neckar-Zeitung: Dem Erörterungstermin folgt die intensive Prüfung


Vor Beginn des Erörterungstermins zum Zwischenlager veranstaltet das Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim eine Pressekonferenz zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, die selbst mit einer Einwendung an dem Verfahren beteiligt ist.

Pressekonferenz 8.10.2008 um 14 Uhr
im Foyer der Alten Mälzerei im Bürobereich der EinwenderInnen

Siehe Skizze am Ende des Infoblattes unter: infoblatt_kwo.pdf
Auf diesem Infoblatt finden sie auch die Tagesordnung zum Erörterungstermin!


Wichtiger Termin !!!

Am 8. Oktober 2008 findet ab 15 Uhr im Kultur-und Tagungszentrum “Alte Mälzerei”, Alte Bergsteige 7, 74821 Mosbach der Erörterungstermin der Einwendungen zum Zwischenlager Obrigheim statt.

Genaueres zum Termin unter: Erörterungstermin.pdf

Es ist die einzige und letzte Gelegenheit, auf die Genehmigung Einfluss zu nehmen, danach bliebe nur noch ein langwieriger und teurer Klageweg. Daher wollen wir diese Möglichkeit nutzen, für die Genehmigungs-Ausgestaltung des Zwischenlagers möglichst hohe Sicherheitsauflagen zu erzwingen.

Da wir als Aktionsbündnis auch nur begrenztes Personal aufbringen können, bitten wir Sie als EinwenderInnen, wenn es Ihnen irgendwie möglich ist am Erörterungstermin teilzunehmen.
Auch wenn Sie sich nicht als ExpertIn fühlen. Sie haben das Recht und die Möglichkeit alle besorgten Fragen zu äußern und darauf eine Antwort zu erhalten. Zu dem Termin sind alle EinwenderInnen zugelassen. Aber auch andere Personen können als sog. Sachbeistand hinzugezogen werden. Bitte setzen Sie sich bei Interesse mit jemand vom Aktionsbündnis (siehe Kontakt) in Verbindung, wir erklären Ihnen gerne das Verfahren. Wir würden uns sehr freuen und es wäre eine große Hilfe bei dem Erörterungstermin möglichst viel Unterstützung durch ihre Beiträge oder einfach durch ihre Anwesenheit zu erhalten.

Wichtig: Für den Einlass Personalausweis mitbringen!

Die Erörterung beginnt, wie es in der Ankündigung steht, am Mittwoch um 15 Uhr. Die Presse ist auch zur Teilnahme zugelassen, wir werden schon vorher um 14 Uhr versuchen ein Pressegespräch zu veranstalten. Die Erörterung wird am Donnerstag um 10 Uhr fortgesetzt und falls nötig auch noch am Freitag um 10 Uhr. Bitte versuchen sie sich möglichst viel Zeit dafür freizuhalten! Die Gelegenheit dafür kommt nicht wieder.


Das Aktionsbündnis lädt alle Interessierten ein zu einem Vortrag von Raimund Kamm:

“Das strahlende Erbe - Was bleibt von KWO?”

29. September, 19.30, Alte Mälzerei Mosbach, „Darre“
Ankündigung.pdf


Einwendungsverfahren beendet - Erörterungstermin voraussichtlich im Oktober

Pressemitteilung 09.07.2008

Das Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim hat mehrere hundert Einwendungen zum Antrag der EnBW auf ein Zwischenlager beim Bundesamt für Strahlenschutz eingereicht.

Christine Denz, Mosbach, vom Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim ist zufrieden: “Anfangs hatten wir Sorge, dass das Einwendungsverfahren in der Bevölkerung kaum wahrgenommen wird, da die öffentlichen Ankündigungen hierzu nur sehr spärlich waren. Doch dem Aktionsbündnis ist es gelungen, bis Ablauf der Frist am 7. Juli viele BürgerInnen zu bewegen, ihre Bedenken und Forderungen in Bezug auf das geplante Zwischenlager in Obrigheim zum Ausdruck zu bringen.”

Dies bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz, das von 900 Einwendungen berichtet.

“Das Genehmigungsverfahren soll dazu genutzt werden, für den Bau des geplanten Atommülllagers möglichst hohe Sicherheits-Vorkehrungen zu erreichen”, macht Charlotte Schneidewind-Hartnagel, Eberbach, ebenfalls Kontaktfrau des Aktionsbündnisses, deutlich. Die bauliche und technische Ausstattung müsse alle denkbaren Zwischenfälle berücksichtigen und eine Bedrohung durch das Austreten von Radioaktivität verhindern. Dies werde das Ziel des Aktionsbündnisses auch im Herbst beim anstehenden Erörterungstermin sein. Alle UnterzeichnerInnen der Einwendungen können an diesem Termin teilnehmen. “Auflagen mit höchstem Sicherheitsniveau sind für das Zwischenlager ein Muss und nicht verhandelbar”, formulieren Denz und Schneidewind-Hartnagel die Position Ihrer Gruppe.

Das Aktionsbündnis wird den Erörterungstermin auch auf seiner Homepage bekannt geben.

Meldung dazu vom Bundesamt für Strahlenschutz: http://www.bfs.de/de/bfs/presse/pr08/pr0813.html


Mai 2008

In Obrigheim soll ein neues Atommüll-Zwischen-Lager gebaut werden. Die Genehmigungsunterlagen liegen bis zum 7. Juli im Obrigheimer Rathaus für jeden zur Einsicht aus. Sie können auch im Internet eingesehen werden unter:
http://www.bfs.de/de/transport/gv/dezentrale_zl/standort/obrigheim.html

Einwendungen zum Genehmigungsverfahren bis 7. Juli 2008 möglich

Gegründet wurde in Mosbach jüngst das „Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim“, initiiert von der alten BI/Klägergemeinschaft “KWO abschalten”, unterstützt von den Grünen Kreisverbänden Neckar-Odenwald und Odenwald Kraichgau, dem BUND und dem LNV u.a.

Ziel des Aktionsbündnisses ist, das atomare Risikopotenzial durch möglichst große Sicherheitsmaßnahmen im und um das Atommüll-Lager zu verringern. Dafür brauchen wir viele Menschen, die Einwendungen unterschreiben oder selbst formulieren. Jeder kann dies tun, einzige Bedingung ist die Schriftform.

Nachfolgende Dokumente zum Herunterladen als rtf:

1) Allgemeine-informationen zu den Einwendungen
2) Unterschriftenliste für Sammeleinwendungen
3) Vorschläge für Einzeleinwendungen

Zudem wollen wir in der allgemeinen Diskussion über den Weiter– und Neubetrieb von Atomkraftwerken auf die kritischen Punkte aufmerksam machen. Ewigstrahlender Atommüll und keine wirklich sichere Lagerung schon allein diese beiden Aspekte machen den Wahnsinn der Atomkraftnutzung deutlich.

Infostände des Aktionsbündnisses finden Sie:

Samstag, 21. Juni in Eberbach
Samstag, 28. Juni in Mosbach


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